HeilMediation©
Konfliktlösung durch Wohlbefinden

Einleitung:

„Während befriedigende Partnerschaften in erheblichem Maße zur wahrgenommenen Lebensqualität der Partner beitragen, stellen Partnerschaftskonflikte ein deutliches Risiko für Wohlbefinden und Gesundheit dar.“ (Petermann F. et al.: Mediation als Kooperation, 2000)

Dieses Zitat bestätigt einmal mehr die Notwendigkeit einer Heilmediation©  in engerem Sinne.

Basierend auf dem komplexen Geschehen in sozialen Beziehungen wird deutlich, in welch vielfältiger Hinsicht Mediation und Gesundheit aufeinander bezogen sind. Ausdruck dafür sind viele sogenannte „Alltags-Floskeln“, die uns jedoch bei genauem Hinhören und Hinterfragen aufhorchen lassen müssen:

Z.B:  „Der/die ........ macht mich krank“

        „Der/die .........bringt mich noch ins Grab“

        „Der/die ........bringt mich zur Weissglut“

        „Der/die........ macht mich sauer“
etc.

Alle diese Aussprüche spiegeln das wieder, was tatsächlich in einer Beziehung passiert und welche Leiden (konkreter oder weniger konkret) aus den interpersonellen Konflikten resultieren. „Der/die ... macht mich sauer“ heißt nicht weniger, als dass durch chronischen Ärger mit einem bestimmten Verhalten einer Person eine Übersäuerung stattfinden kann, die   meistens im Gastrointestinalbereich entsteht und sich klinisch in einer chronischen Gastritis oder sogar in einem Ulcus ventriculi (Magengeschwür) äußern kann. Krankmachende Konflikte in einer vordergründig intakten Beziehung sind relativ häufig und werden oft nicht als solche erkannt bzw. nicht rechtzeitig diagnostiziert. Viele psychosomatische Erkrankungen sind in interpersonellen Konflikten begründet und auch die Krankheitsbewältigung kann dadurch behindert werden. Bei chronisch kranken Patienten, die eine geringere Belastbarkeit in vielen Fällen zeigen, können sich solche Konflikte fatal auswirken (Abrahamian H, Jatros 2003).

"Beziehungen"  sind bei der HeilMediation© in einem weiteren Sinn zu verstehen. Es geht abstakt betrachtet um interpersonelle Konflikte unabhängig des Kontextes. Daher sind familiäre aber auch geschäftliche Konflikte ebenfalls einbezogen wie etwa Konflikte in Schulen, Nachbarschaftskonflikte etc.

In der HeilMediation ©  sehen wir uns als „Anwalt“ für den Anspruch des Menschen auf Gesundheit.  Krankmachende Einflüsse müssen rechtzeitig identifiziert und therapiert werden.

Die Therapie erfolgt häufig durch Aufbau eines neuen kooperativen Verhaltens zwischen den Partnern, wobei das krankmachende /kränkende Verhalten durch Einsicht und Reflexion mit Hilfe des HeilMediators aufgelöst wird. Wechselseitige Unterstützung, die eine wichtige Rolle für den Gesundheitserhalt spielt (positiver Einfluss auf das Immunsystem; Fehm-Wolfsdorf G et al, Kaiser & Hahlweg, 1998)  wird neu definiert und in den Alltag implementiert. 

Es besteht unserer Meinung nach die Notwendigkeit, formale und inhaltliche Möglichkeiten und Grenzen kooperativen Verhandelns zu erkennen.

ERFOLG definiert als Heilen erkrankter Beziehungen.

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